Am Freitag-Nachmittag wurde das
1. Kölner Ballonfestival auf dem Veranstaltungsgelände der Jahnwiese am RheinEnergie Stadion eröffnet. Das schöne und warme Wetter hatte bereits am Vormittag viele ZuschauerInnen für das Ballonfestival angelockt. Diese machten es sich gegenüber dem abgesperrten Areal auf der Hangwiese bzw. der Steintreppe gemütlich, genossen die Sonne und warteten voller Spannung auf die für 17:30 angekündigte Einfahrt und Begrüßung der rund 60 internationalen Ballonteams mit dem anschließenden Massenstart zur Wettfahrt um ca. 18.30 Uhr.
Leider kam es anders als geplant. Gegen ca. 17:40 Uhr trafen zwar endlich die ersten Ballonteams auf dem abgesperrten Areal ein. Aber nachdem ca. 6 Ballonteams eingefahren waren, kamen keine weiteren mehr hinzu. Das Publikum wartete bereits seit mehreren Stunden gespannt auf das Eintreffen der Ballonteams, doch es tat sich nicht mehr viel. Dann kam ein Sprecher des Veranstalters und verkündete mittels eines etwas altertümlich anmutenden Megaphons, dass der erste Ballon-Massenstart leider wegen Windmangels abgesagt werden musste. Und was noch erschwerend hinzu käme, dass das bisschen Wind, was momentan leicht wehte, die Ballone in die falsche Richtung auf den Flugplatz zu treiben würde. Somit fiel die erste Ballonfahrt des 1. Kölner Ballonfestivals leider aus. Ein Großteil der verständlicherweise enttäuschten ZuschauerInnen machte sich daraufhin auf den Heimweg.
Zum Ausgleich dafür verlief am Samstag die Morgenfahrt der Ballone über die noch schlafende Stadt aus Zuschauersicht optimal. Zwar mussten sich die anwesenden ZuschauerInnen auch wieder etwas gedulden, da die Ballonteams später als vorgesehen eintrafen. Angekündigt war die Morgenfahrt für 6:30 Uhr. Die ersten Ballone erhoben sich gegen ca. 7:20 Uhr in den Himmel. Das Miterleben der Vorbereitungen für die Ballonstarts und die vielen schönen (Foto-)Motive entschädigten für so manche Wartestunde. Nachdem auch die letzten Ballone unterwegs waren, begab ich mich auf den Weg zur nächsten Veranstaltung in
Breitscheid. Hierbei kam ich über die Autobahn auf die andere Rheinseite und konnte nochmals aus der Ferne alle Ballone bewundern, die mittlerweile in Richtung Rhein unterwegs waren. Schade, dass es keine günstige Haltemöglichkeit gab. Alle Ballone auf einem Foto wäre auch ein schönes Motiv gewesen...